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Seit der Pressekonferenz der Verkehrsminister vom 26. März 2026 können wir als Branche die Richtung der Führerscheinreform abschätzen – und auch die Geschwindigkeit, mit der die Reform von Patrick Schnieder umgesetzt werden soll. Der Minister sprach von „breiter Rückendeckung der Länder für seine Pläne zur Führerscheinreform“ – und einem ambitionierten Zeitplan. Er will dieses Jahr das Gesetz formulieren und verabschieden, sodass es schon im Januar 2027 in Kraft treten könnte. Details ließ er offen. Der Referentenentwurf wird zeigen, wie die bisher geplanten Eckpunkte konkret umgesetzt werden.
Liebe Fahrschulunternehmerinnen und Fahrschulunternehmer,
Auch wenn die Ergebnisse der Verkehrsministerkonferenz nicht in unserem Sinne ausgefallen sind, ist der Prozess noch lange nicht abgeschlossen. Sobald der Referentenentwurf vorliegt, werden wir erneut mit Nachdruck für die Positionen der Branche und die Verkehrssicherheit eintreten. Denn: Theorieunterricht gehört weiterhin in die Fahrschulen – gerade, wenn es um sicherheitsrelevante Themen geht. Und dennoch: Der Blick nach Frankreich zeigt, wohin die Reise für uns alle gehen könnte. In Frankreich sind die Maßnahmen, die nun auch hier in Deutschland angedacht sind, seit mehreren Jahren in Kraft.
Über unseren Schwesterverlag in Frankreich haben wir Erfahrung mit den Veränderungen, denen Fahrschulen dort begegnen mussten. Und was ist passiert? Die Fahrschulen sind NICHT verschwunden. Die Schülerinnen und Schüler, die Eltern – sie setzen nach wie vor auf professionelle Fahrausbildung. Weil Fahren lernen eben keine Sache ist, die man allein vor einem Bildschirm erledigt. Die Fahrschulen in Frankreich, die sich professionell aufgestellt haben, die auf Qualität, moderne Technologien und Simulatoren gesetzt haben, sind heute erfolgreicher als vorher.
Und noch etwas möchte ich Ihnen mitgeben: Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Denn auch, wenn sich die Spielregeln ändern: Unsere Mission bleibt unverändert: Wir sind Ihr starker Partner. Wir sorgen dafür, dass Sie erfolgreich sind – pädagogisch und wirtschaftlich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Josua Stiegler
Verlagsleiter Verlag Heinrich Vogel

Wir unterstützen die Stellungnahme von MOVING Roadsafety Association e. V., die zeigt, wie die Fahrausbildung günstiger und gleichzeitig sicherer werden kann. Die Analyse identifiziert klare Reformhebel – von Blended Learning bis Simulatoreinsatz – und warnt vor riskanten Vorschlägen des aktuellen Arbeitspapiers.
Das gilt für alle Fahrerlaubnisklassen.
Simulatoren dürfen bei allen Fahrerlaubnisklassen eingesetzt werden.
Bei der Fahrerlaubnisklasse B dürfen die Schulung zum Nachweis der Schaltkompetenz sowie die Überprüfungsfahrt in Begleitung eines Fahrlehrers weitestgehend auf Fahrsimulatoren durchgeführt werden. Um den Vorgaben der 4. EU-Führerscheinrichtlinie gerecht zu werden, muss die Schulung mindestens 7 Stunden umfassen, von denen mindestens eine auf öffentlichen Straßen zu absolvieren ist.

Neue Prüfungslogiken, zusätzliche Prüfungssprachen oder digitaler Unterricht: Mit Fahren Lernen sind Sie bestens vorbereitet. Wir beobachten die Entwicklungen genau und setzen alle relevanten Anpassungen rechtzeitig um. Neue Fragen, Ukrainisch, Kurmandschi oder künftige Anforderungen: Schüler*innen lernen stets mit aktuellen Inhalten. Entdecken Sie jetzt die neuen Funktionen, die Fahren Lernen zu einem Erfolgsgaranten machen.

Wer schnell zur Fahrerlaubnis möchte, braucht mehr als nur Fahrstunden. Eine fundierte Vorbereitung hilft Fahrschüler*innen, Zusammenhänge zu verstehen, Prüfungen sicher zu bestehen und Fahrkompetenz schneller aufzubauen. Erfahren Sie, welche Funktionen PC Professional zum neuen Allrounder in Sachen fahrpraktische Vorbereitung machen.

Stellen Sie sich vor, Sie sperren im Januar Ihre Fahrschule auf. Die Reform hat die Spielregeln zwar verändert, aber Sie blicken trotzdem zuversichtlich ins neue Jahr. Sie haben einen klaren Plan, wie Sie Ihre Fahrschule – auch unter den neuen Rahmenbedingungen.